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Die Schismen auf der cathedra Petri - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Übung Veranstaltungsnummer 192GES240010
Veranstaltungskürzel Ü
Semester WiSe 2019/20 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen 25 Max. Teilnehmer/-innen 30
Belegung Diese Veranstaltung ist nicht belegpflichtig!
Sprache deutsch
Termine Gruppe: iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Lehrperson fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
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Di. 16:00 bis 18:00 woch 15.10.2019 bis 28.01.2020  Gebäude N - N.10.18     30
Gruppe :
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Blank, Sabrina
Zuordnung zu Einrichtungen
Geschichte
Inhalt
Kurzkommentar

Mittelalterliche Geschichte

Verantwortlich und Leitung der Übung:  Sabrina Blank

Kommentar

Die Schismen, d.h. die zwiespältigen Papsterhebungen, des frühen und hohen Mittelalters werden in der mittelalterlichen Papsttumsforschung als „Phänomen” bezeichnet. Sie können vor allem aufgrund dessen als Besonderheit eingeordnet werden, da sie häufig die Sanktionierung neuer Papsterhebungsordnungen zur Folge hatten. Erst der Beschluss des Dritten Laterankonzils im Jahre 1179, eine Zweidrittelmehrheit entscheide über die Rechtmäßigkeit eines Pontifikates, führte dazu, dass es über 150 Jahre nicht mehr zu einer Doppelbesetzung der cathedra Petri kam. Die Übung ist darauf ausgerichtet, anhand der Lektüre von Quellen kirchenrechtlicher und historiographischer Natur den Wechselwirkungen zwischen Rechts– und Umsetzung nachzugehen. Dabei soll vor allem die Fragestellung im Zentrum der Veranstaltung stehen: Ab welchem Moment des Erhebungsaktes ist ein Papst ein Papst?

Literatur

Einführende Literatur:

Nikolaus Gussone: Thron und Inthronisation des Papstes von den Anfängen bis zum 12. Jahrhundert. Zur Beziehung zwischen Herrschaftszeichen und bildhaften Begriffen, Recht und Liturgie im christlichen Verständnis von Wort und Wirklichkeit, Bonn 1978 (Bonner Historische Forschungen 41).

Harald Müller/Brigitte Hotz (Hg.): Gegenpäpste. Ein unerwünschtes mittelalterliches Phänomen, Wien et al. 2012 (Papsttum im mittelalterlichen Europa 1).

Agostino Paravicini Bagliani: Wie wird man Papst im Mittelalter?, in: Die Päpste. Amt und Herrschaft in Antike, Mittelalter und Renaissance Bd. 1, hrsg. von Bernd Schneidmüller/Stefan Weinfurter/Michael Matheus/Alfried Wieczorek, Regensburg 2016, S. 185–196.

Harald Zimmermann: Papstabsetzungen des Mittelalters, Graz et al. 1968.

Zielgruppe

Zuordnung:   LA GHR; LA Gym; BA; BA-AKWI-F; MA Hist; ZMA; MEd (GymGe, GHRGe)
Module:         P2, P6, W1, W2, W5-10, W12-16, W 42; P2b; MGE 1,3,5,6; ZMA G2; MEd I


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Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2019/20 , Aktuelles Semester: SoSe 2020

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