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Theorien der Erwachsenenbildung zwischen Emanzipation und Anpassung: Von der Arbeiter_innenbildung ‚damals‘ bis zur gewerkschaftlichen Bildungsarbeit ‚heute‘ - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 192ERZ105048
Semester WiSe 2019/20 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen 30 Max. Teilnehmer/-innen
Belegung Diese Veranstaltung ist nicht belegpflichtig!
Sprache deutsch
Termine Gruppe: iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Lehrperson fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
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Di. 16:00 bis 18:00 woch 15.10.2019 bis 12.11.2019  Gebäude O - O.12.20     30
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Fr. 09:00 bis 18:00 Einzel am 31.01.2020 Gebäude S - S.13.20     10
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Sa. 09:00 bis 18:00 Einzel am 14.12.2019 Gebäude S - S.14.25     10
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Sa. 09:00 bis 18:00 Einzel am 11.01.2020 Gebäude S - S.14.25   11.01.2020: abgesagt 10
Gruppe :
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Metzger, Loriana
Zuordnung zu Einrichtungen
Erziehungswissenschaft
Inhalt
Kurzkommentar

Besonders in der Geschichte der Erwachsenenbildung nimmt die Arbeiter_innenbildung eine prominente Stellung ein. Die Arbeiter_innenbildung steht im engen Zusammenhang zur Arbeiterbewegung im 19. Jahrhundert und wird häufig angeführt, um die aufklärerischen und emanzipatorischen ‚Ursprünge‘ der Erwachsenenbildung herauszustellen. Im Laufe 19. Jahrhundert werden Arbeiterinnen und Arbeiter als Adressaten von unterschiedlichen, von liberal-bürgerlichen bis zu sozialistischen Akteuren außerschulischer Bildungsangebote, ‚entdeckt‘. Die jeweiligen theoretischen Ansätze sind dabei sehr unterschiedlich und bedürfen einer gesellschaftspolitischen Kontextualisierung. Im Seminar wird eine ideen- und sozialgeschichtliche Nachzeichnung der Arbeiter_innenbildung vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart versucht, wobei vor allem danach gefragt wird, ob die Arbeiter_innenbildung ausschließlich ein Thema der Adressatenforschung war/ist oder (auch) auf grundlegende bildungstheoretische Überlegungen verweist, die bis heute relevant sind. Hierzu werden ausgewählte Theorien der Arbeiter_innenbildung und gewerkschaftlichen Bildung vorgestellt, u.a.: Hermes, Gertrud: „Die geistige Gestalt des marxistischen Arbeiters und die Arbeiterbildungsfrage” (1926), Blum, Emil: „Arbeiterbildung als existenzielle Bildung” (1935), Borinski, Fritz: „Der Weg zum Mitbürger” (1954), Negt, Oskar: „Soziologische Phantasie und exemplarisches Lernen” (1968), Siemens, Stephan/ Frenzel, Martina: „Das unternehmerische Wir” (2016). Welche dieser Schriften im Seminar vertiefend behandelt werden, welche weiteren Schriften und welche weitere Sekundärliteratur ggf. noch dazu kommen, wird in der ersten Sitzung besprochen.

Einführende Aufsätze: Röhrig, P.: Erwachsenenbildung, in: Berg, C. (Hg.), Handbuch der Bildungsgeschichte Band IV 1870 –1918, München, 1991, S. 441 –471; Schiersmann, C.: Erwachsenenbildung, in: Benner, D./Oelkers, J. (Hg.), Historisches Wörterbuch der Pädagogik, 2004, Weinheim und Basel, 288 – 302; Tietgens, H.: Geschichte der Erwachsenenbildung, in: Tippelt, R./Hippel von, A. (Hg.), Handbuch der Erwachsenenbildung/Weiterbildung, 4. durchg. Aufl., 2010 Wiesbaden, S. 25 -41.

Leistungsnachweis: Referat & Referatsausarbeitung


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