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Pluralistische Wissenschaft? Aktuelle Gegenentwürfe zum Theorienmonismus - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Blockveranstaltung Veranstaltungsnummer 192PHI430001
Semester WiSe 2019/20 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen Max. Teilnehmer/-innen
Belegung Diese Veranstaltung ist nicht belegpflichtig!
Sprache deutsch
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Termine Gruppe: iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Lehrperson fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
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-. 10:00 bis 18:00 Block 18.02.2020 bis 20.02.2020  Gebäude O - O.11.40     30
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Do. 18:00 bis 20:00 Einzel am 09.01.2020 Gebäude O - O.11.40     20
Gruppe :
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Huber, Lara, Dr. verantwortlich
Zuordnung zu Einrichtungen
Philosophie
Inhalt
Kurzkommentar

Das Seminar wird als Blockveranstaltung  stattfinden.

Termin der Einführungsveranstaltung: Do 09.01.2020, 18-20 Uhr

Anmeldung bitte per E-mail unter: huber@philsem.uni-kiel.de

Kommentar

Die Priorisierung einer bestimmten Theorie oder Erklärungsmodells innerhalb eines Forschungsfeldes wird als „Theorienmonismus” bezeichnet. Hiermit verbindet sich in der Regel die grundlegende Vorstellung, dass Theorien über die Welt durch das Fortschreiten wissenschaftlicher Forschung kontinuierlich überarbeitet werden und durch bessere, zum Beispiel genauere Theorien ersetzt werden können. Dem Monismus, der auf die epistemische Vormachtstellung einer bestimmten Theorie abhebt, wird der Pluralismus als Ideal gegenübergestellt. Paul Feyerabend gehört bis heute zu den prominentesten Verfechtern der Theorienvielfalt: Er verbindet mit dem Vorliegen alternativer Erklärungs- und Forschungsansätze durchweg positive Anreize für die wissenschaftliche Praxis. Im aktuellen Diskurs um eine „pluralistische Wissenschaft” wird hervorgehoben, dass pluralistische und integrative Ansätze innerhalb eines Forschungsbereichs dem Verständnis komplexer Zusammenhänge weitaus gerechter werden könnten, als dies durch die Priorisierung einzelner Erklärungsmodelle möglich sei.

Doch Pluralität stellt nicht nur ein erkenntnistheoretisches Programm innerhalb der Wissenschaftsphilosophie dar, sondern lässt sich auch als Ergebnis konsensualer Praktiken in den Blick nehmen: Wozu wird geforscht? Welche Forschungsmethoden werden hierfür genutzt? Anhand welcher Ressourcen wird Forschung möglich?

Das Seminar stellt grundlegende Annahmen, die im Zuge „pluralistischer Wissenschaft” besondere Aufmerksamkeit erfahren, vor und würdigt klassische wie aktuelle Positionen zum Thema (Monismus: Popper, Kuhn, Laudan; Pluralismus: Feyerabend, Mitchell, Chang). Letztere tragen vor allem erkenntnistheoretischen und methodischen Herausforderungen Rechnung, die in den jeweiligen Forschungsfeldern und Fachkulturen problematisiert werden. Vorkenntnisse in der Wissenschaftsphilosophie sind willkommen, aber keine Voraussetzung zum Besuch des Seminars.


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Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2019/20 , Aktuelles Semester: SoSe 2020

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