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Friedrich Engels im „Kalten Krieg“. Wie interpretierten die Bundesrepublik Deutschland und die DDR „ihren“ Engels? - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Hauptseminar/Übung Veranstaltungsnummer 201GES330003
Semester SoSe 2020 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen Max. Teilnehmer/-innen
Belegung Diese Veranstaltung ist belegpflichtig!
Sprache deutsch
Termine Gruppe: iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Lehrperson fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
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Mo. 16:00 bis 18:00 woch 13.04.2020 bis 13.07.2020  Gebäude N - N.10.18     30
Gruppe :
 


Zugeordnete Personen
Zugeordnete Personen Zuständigkeit
Burghoff, Beatrix
Heinrichs, Wolfgang, apl. Prof. Dr.
Zuordnung zu Einrichtungen
Geschichte
Inhalt
Kurzkommentar

Neuere und Neueste Geschichte

Kommentar

Nachdem in den beiden vorangegangenen Semestern in Vorbereitung des Engelsjahres 2020 Texte von Engels selbst gelesen wurden, widmet sich dieses Seminar der Frage, wie die beiden deutschen Staaten von der Nachkriegszeit bis 1989 mit Engels` Werk und seiner Biografie umgegangen sind. Einen Schwerpunkt der Analyse wird das Engelsjahr 1970 darstellen, in dem beide Staaten Engels` 150. Geburtstag feierten. Die Feierlichkeiten des Engelsjahres der Bundesrepublik Deutschland fanden in Wuppertal statt, der Geburtsstadt des Revolutionärs. Hier hielt Bundeskanzler Willy Brandt eine abendfüllende Rede in der Stadthalle, ein wissenschaftlicher Kongress mit Teilnehmern aus vielen europäischen Ländern – auch aus Ostblockstaaten – fand über mehrere Tage statt, und eine Podiumsdiskussion im Theater brachte führende Marxisten und ihre Gegner ins Gespräch miteinander. Gleichzeitig wurde Engels in der Hauptstadt der DDR, in Ostberlin, gefeiert. Kurt Hager, „Chefideologe” der SED, sprach auf der Festveranstaltung des ZK der SED, des Staatsrates, des Ministerrates und des Nationalrates der DDR beim großen Festakt am 27. November 1970. Seine Rede mit der von Bundeskanzler Willy Brandt zu vergleichen, wird eine der Aufgaben des Seminars sein. Ein Besuch des Stadtarchivs Wuppertal, das interessante unveröffentlichte Akten zum Engelsjahr aufbewahrt, wird für das Seminar eingeplant.

Literatur

Literatur zur Einführung in die Geschichte des Kalten Krieges:

Ian Kershaw: Achterbahn. Europa 1950 bis heute, München 2019. Hier insbesondere das Kapitel „Spannung und Spaltung”, S.23 – 71.

Patrick Bernhard / Holger Nehring (Hg.): Den Kalten Krieg denken. Beiträge zur sozialen Ideengeschichte seit 1945, Essen 2014.

Manfred Görtemaker: Ursachen und Entstehung des Kalten Krieges, Bundeszentrale für politische Bildung online, 2014. Artikel abrufbar über: http://www.bpb.de/izpb/10328/ursachen-und-entstehung-des-kalten-krieges?p=all

Literatur über Engels aus dem Jahr 1970:

Die Beiträge der Wuppertaler Internationalen Konferenz 1970 wurden herausgegeben in der Schriftenreihe des Forschungsinstituts der Friedrich-Ebert-Stiftung: Hans Pelger (Hg.): Friedrich Engels 1820-1970. Referate, Diskussionen. Dokumente, Bonn 1971.

Dokumente der Forschung über Engels in der DDR finden sich u.a. in: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft (zfg), 18. Jg., 1970/ Heft 10 (Berlin/DDR)

Deutsche Zeitschrift für Philosophie, 1970 / Heft 10 (Berlin/DDR).

Bemerkung

Bitte schreiben Sie sich zur Teilnahme bis zum 20.4. im zugehörigen moodle-Kurs ein, das Passwort lautet: Engels.

Zielgruppe

Zuordnung: LA GHR; LA Gym; BA; MEd (GymGe, GHRGe); MA Hist; ZMA; BA-AKWI-F; Seniorenstudium; Gasthörer

Module: P3, P4, P7, P8, W1-18, W42, VW4-5, MGE 1-3, 5-7 , MEd II, ZMA G1,2, P3b. P4b

 


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